Pastoralraum Weltgebetstag der Frauen 2026

Weltgebetstag der Frauen 2026

Kommt, bringt eure Last – Ich will euch stärken.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen wurde dieses Jahr von den Frauen in Nigeria vorbereitet. Die nigerianischen Frauen und Mütter sind im Alltag mit vielerlei Sorgen und Herausforderungen belastet. Mit ihrem Gottesdienst haben sie einen eindrücklichen Einblick in ihren Alltag gegeben. Alle Frauen dieser Welt im Glauben an Jesus Christus wurden eingeladen, im Gebet verbunden zu sein, die Einladung von Jesus, die Last und Sorgen des täglichen Lebens auf ihn zu legen, vertrauensvoll anzunehmen.
Der diesjährige Weltgebetstag wurde wiederum von der Gruppe Weltgebetstag mit Vreny Häfliger, Sandra Hecht und Heidi Rupp sorgfältig vorbereitet. Der Gottesdienst fand in der Hauskapelle des Violino in Zell statt, wo im Zentrum verschiedene Blumen und Symbole die Verbindung mit dem Leben in Nigeria zum Ausdruck gebracht wurde. Nebst dem Flötenspiel von Andrea Jurt wurde der Gebetsanlass auch mit dem Gitarrenspiel von Béatrice Schwab musikalisch bereichert.

Die Frauen in Nigeria erleben immer wieder viele Erfahrungen der Belastung politischer und wirtschaftlicher Art in ihrem Leben. In drei konkreten Beispielen wurde dies spürbar gemacht. Obwohl Nigeria eigentlich demokratisch ist und wirtschaftlich über Erdöl verfügt, kann das einfache Volk nicht davon profitieren. Letztlich bleibt für die Menschen oft nur der Glaube, der über alle Schwierigkeiten hinaus Hoffnung gibt.

Über 20 Frauen und auch Männer haben mit ihrer Teilnahme am Weltgebetstag ihre Verbundenheit und Solidarität mit den Frauen in Nigeria zum Ausdruck gebracht. Auch die Kollekte von Fr. 350.– zeigte diese Verbundenheit. Der Betrag wurde von der Gruppe Weltgebetstag für die Frauen in Nigeria weitergeleitet. Herzlichen Dank.

Nach dem Gottesdienst waren alle zu Kaffee, Tee und Kuchen eingeladen. Ein ganz herzlicher Dank sei ausgesprochen der Weltgebetsgruppe, den Musikantinnen, und nicht zuletzt der Heimleitung des Violino für das Gastrecht.

Text und Bilder
Thomas Stirnimann, Seelsorger