Pfarrei Grossdietwil Feierlicher ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

Feierlicher ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen wurde am Sonntag, 18. Januar 2020 um 09.30 Uhr in der reformierten Kirche in Melchnau ein feierlicher ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Zahlreiche Gläubige verschiedener Konfessionen folgten der Einladung und erlebten einen eindrücklichen Sonntagmorgen im Zeichen der gelebten Ökumene.

Besonders bereichert wurde der Gottesdienst durch die musikalische Begleitung des Gospelchors Kölliken. Die zahlreichen Sängerinnen und Sänger haben mit ihren mitreissenden und zugleich berührenden Liedern dieser Feier eine besondere Tiefe verliehen, und trugen wesentlich zur warmen, freudigen Atmosphäre bei.

Das Thema des Gottesdienstes war dieses Jahr von der Armenisch-Apostolische Orthodoxen Kirche vorbereitet worden. Sie ist die älteste christliche Kirche, geprägt von einer tiefen Spiritualität. Im Mittelpunkt stand das „Licht von Jesus“, das alle Christen dieser Erde in der Hoffnung auf das ewige Leben verbindet und die Trübsal und Not auf dieser Erde im Glauben an die Auferstehung überwindet.

Zu Beginn der Feier wurden wie in der Orthodoxen Tradition Kerzen entzündet – als Symbol für den persönlichen Glauben, der alle Christinnen und Christen miteinander verbindet. Das Kerzenlicht, das Friedenslicht aus Bethlehem wurde eigens Grossdietwil über die Weihnachtszeit hin für diesen Gottesdienst aufbewahrt. Die vielen brennenden Kerzen begleitete den Gottesdienst mit ihrem warmen Licht und verliehen ihm eine feierliche und auch meditative Stimmung.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Teilnehmenden zu Kaffee und Zopf im Kirchgemeindehaus eingeladen. In gemütlicher Runde ergaben sich anregende Gespräche und wertvolle Begegnungen über Konfessionsgrenzen hinweg.

Diese wohltuende und herzberührende Feier bleibt vielen als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben.
Pfarrer Achim Wollmershäuser und seinem Team sei an dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank für die sehr angenehme ökumenische Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze hinaus ausgesprochen!

Text und Bilder : Thomas Stirnimann