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Spuren hinterlassen – ein Gottesdienst, der berührt

Die Liturgiegruppe der FG Zell gestaltete am Samstag, 24. Oktober 2026 den Gottesdienst zum Thema «Spuren hinterlassen» mit.

Sie zeigte auf, dass Menschen auf unterschiedliche Weise Spuren hinterlassen: Die einen durch ihr Tun, andere durch die Pflege von Beziehungen und Kontakten. Beide Wege sind wertvoll und haben ihre Berechtigung.

Gleichzeitig lud sie dazu ein, bewusst Spuren im Herzen anderer Menschen zu hinterlassen. Oft braucht es dafür gar nicht viel: gemeinsam Zeit verbringen, jemanden beim Einkaufen oder zu einem Termin begleiten, beim Fensterputzen helfen oder einfach zusammen einen Kaffee trinken. Es sind gerade diese kleinen Gesten der Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit, die in Erinnerung bleiben und Herzen berühren.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Für jede Verstorbene wurde eine Kerze angezündet, die im Anschluss an den Gottesdienst auf dem jeweiligen Grab niedergelegt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Marietta Ruckstuhl, Barbara Johann, Sandra Hecht und Anna Engel für die einfühlsame Gestaltung dieses Gottesdienstes. Die Gedanken und Impulse zum Thema «Spuren hinterlassen» boten allen Anwesenden wertvolle Anregungen für den Alltag. Vielleicht fühlt sich die eine oder andere Besucherin durch den Gottesdienst inspiriert, einen Gutschein für gemeinsame Zeit zu verschenken – sei es für einen Kaffee, eine kleine Unterstützung im Alltag oder einfach für einen schönen gemeinsamen Moment. Denn oft sind es genau diese geschenkten Augenblicke, die bleibende Spuren im Herzen hinterlassen.

Text und Bilder: Margrit Meier, FG Zell