Die Jubla Zell erlebte ganz verrückte Zeiten
Die Jubla Zell begab sich dieses Jahr auf ein ganz besonderes Abenteuer: Für eine Woche reisten wir nach Beatenberg ins Sommerlager und wurden schon kurz nach der Ankunft in ein unglaubliches Geschehen verwickelt.
Mitten in der Landschaft entdeckten wir ein geheimnisvolles Haus, das scheinbar wie aus dem Nichts aus dem Boden aufgetaucht war. Es war mit rot-weissen Bändern abgesperrt und wir waren zuerst etwas unsicher, ob wir es überhaupt betreten sollten. Doch unsere Neugier war stärker. Also schlichen wir uns zunächst vorsichtig um das Haus herum und fassten schliesslich den Mut, hineinzugehen.
Drinnen entdeckten wir eine kaputte Zeitmaschine. Überall rauchte und flackerte es, und die anwesenden Wissenschaftler waren ratlos. Also beschlossen wir, mitzuhelfen und die Maschine wieder zum Laufen zu bringen. Doch das war gar nicht so einfach und ehe wir uns versahen, wurden wir in verschiedene Epochen der Zeitgeschichte katapultiert.
Zuerst landeten wir bei den Römern, wo wir lernten, wie man kämpft und töpfert. Danach wurden wir in die 1920er-Jahre geschleudert und erfuhren Spannendes über die Anfänge des Automobils. Die Zeitmaschine brachte uns dann ins Mittelalter, wo wir gegen die Pest kämpfen mussten und uns auf eine Pilgerreise begaben. Zum Glück reisten wir am nächsten Tag in die Zukunft und fanden dort ein Medikament, das uns heilte.
Doch damit war das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Eines Nachts wurden wir von seltsamen Geräuschen geweckt und standen plötzlich Dinosauriern gegenüber! Ein riesiger Asteroid raste auf uns zu, doch wir schafften es gerade noch rechtzeitig, ihn zu stoppen. Nach dieser wilden Nacht fanden wir uns am nächsten Morgen in der Steinzeit wieder. Dort lernten wir, wie man Zelte baut, Hängematten knüpft und verschiedene Knotentechniken anwendet. Unsere letzte Reise führte uns ins antike Griechenland, wo wir mehr über Naturwissen und Sport aus dieser Zeit erfuhren.
Während unserer Reise sammelten wir in jeder Epoche besondere Gegenstände, zum Beispiel ein Schwert bei den Römern, einen Plattenspieler aus den 1920ern oder Öl bei den Griechen. Mit diesen Fundstücken konnten wir die defekte Zeitmaschine schliesslich reparieren und sicher in die Gegenwart zurückkehren.
Nun funktioniert sie einwandfrei und wir können in jede beliebige Zeit reisen, ohne dass sie uns unkontrolliert irgendwohin katapultiert.
Zum Abschluss möchten wir uns ganz herzlich bei allen Eltern bedanken: für das entgegengebrachte Vertrauen, die grosse Unterstützung und natürlich für die vielen motivierten Kinder. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Lager – mit mindestens genauso viel Abenteuer, Teamgeist und Fantasie.
Alessia Mazzotta, Jubla Zell
Bilder: zvg


