Heckenverschönerung Luthern
Heckenaufwertung im Pfarrmätteli Luthern
Am Donnerstagvormittag, 19. März, wurde im Pfarrgarten Luthern gemeinsam angepackt: Die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Religionsklasse von Heidi Meier Huber beteiligten sich aktiv an der Aufwertung der bestehenden Hecke im Pfarrmätteli.
Das Projekt war im Vorfeld sorgfältig geplant und vorbereitet worden. Insgesamt standen 105 einheimische Heckenpflanzen in 16 verschiedenen Arten sowie 10 Bäume – darunter Lärchen und Vogelbeeren – bereit. Die bisher eher eintönige Hecke war zuvor vom Werkdienst der Gemeinde stark zurückgeschnitten und von Brombeeren befreit worden. Gleichzeitig wurden Kontakte zu Fachstellen und Behörden geknüpft sowie finanzielle Beiträge durch Stiftungen gesichert.
Nach einer kurzen Stärkung und einer fachkundigen Einführung durch Förster Martin Hafner (Napfholz GmbH) machten sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen an die Arbeit. Mit viel Engagement und unter Anleitung setzten sie die Pflanzen gemäss einem vorbereiteten Pflanzplan. Unterstützt wurden sie dabei von Vertretern des Werkdienstes, einem Zivildienstleistenden sowie der Kirchgemeinde. Die gute Stimmung und der sichtbare Einsatz aller Beteiligten machten den Vormittag zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.
Jede Pflanze wurde mit einem Holzstecken markiert und beschriftet. Dies erleichtert nicht nur die Pflege in den kommenden Jahren, sondern ermöglicht es auch, die Hecke künftig als kleinen Lehrpfad zu nutzen. Besonders wichtig wird in der nächsten Zeit die Pflege sein: Bestehende Haselsträucher müssen regelmässig zurückgeschnitten werden, damit die jungen Pflanzen genügend Licht und Raum zum Wachsen erhalten. Zum Abschluss wurden alle Pflanzen sorgfältig angegossen.
Noch sind die neu gesetzten Sträucher unscheinbar. Doch mit etwas Geduld wird sich das Bild in den kommenden Jahren deutlich verändern: Es entsteht eine vielfältige, naturnahe Hecke, die Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere bietet und das Dorfbild nachhaltig bereichert. Für die beteiligten Jugendlichen bleibt zudem die schöne Erinnerung, selbst einen sichtbaren Beitrag dazu geleistet zu haben.
Die Kirchgemeinde Luthern bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden sowie bei den unterstützenden Institutionen: der Max und Marlis Galliker Stiftung, der Alfred Köchlin Stiftung, der Napfholz GmbH und der Einwohnergemeinde Luthern.
Bericht und Bilder: Caroline Huber, Kirchmeierin

