Pfarrei Zell Auflösung der KAB Zell (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung)

Auflösung der KAB Zell (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung)

An der sehr gut besuchten Generalversammlung vom Freitag, 13. März 2026 folgten die 40 anwesenden Mitglieder dem Antrag des Vorstandes, den Verein aufzulösen.

Nach dem Vortragen der ersten Traktanden wurde die GV unterbrochen. Aus der Sonnenküche wurde ein sehr feines Nachtessen serviert. Das grosse Thema nach dem Essen war die Vereinsauflösung. Die Gründe wurden nochmals aufgezeigt: Der restliche Vorstand ist amtsmüde geworden, der noch aus drei Mitgliedern bestand. Roger Giger konnte im Vorstand nicht mehr mithelfen, so blieb die ganze Arbeit bei Theres Meyer und Franziska Werder mit Unterstützung ihrer Männer. Dazu kam, dass aus dem Verein kein Nachzug in Aussicht stand. Die anschliessende Abstimmung war einstimmig: Der KAB Zell wird aufgelöst!

Der amüsante und mit viel Lachen verbundene Rückblick über die 76jährige Vereinsgeschichte machte Moritz Werder. Die ersten Vereinsjahre waren die spannendsten, das waren halt noch andere Zeiten in den Anfängen des Arbeitervereins, wie er damals hiess. Ein grosses Dankeschön ging an den Vorstand, die Revisoren, den Fähnrich Werner Odermatt mit 40 Jahren Amtszeit, Fahnengotte und Götti, Hedi Bürli und Kurt Marti. Auch an Franz Wüest wurde gedacht, der die Festschrift zur grossen Fahnenweihe im Jahr 1986 schrieb. Anna Engel, Pastoralraumleiterin nahm die Ehrung der Verstorben vor. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden an den Ehrenpräsidenten Ruedi Schrag, Peter Koller und Hedi Roth. Zwölf Personen feiern im 2026 runde und halbrunde Geburtstage ab 65 Jahren. Geehrt wurden sie mit Geschenken wie Honig oder Guezlischachteln. Die legendären 2 Runden Lotto durften nicht fehlen, das Lottofieber war da. So bescherten die schönen Preise viel Freude.

Mit herzlichen Worten verabschiedeten sich alle und wünschten sich gegenseitig alles Gute und gute Gesundheit. Zum Schluss möchten alle vom ehemaligen Verein es nicht unterlassen, den Gönnern/innen für die langjährige Unterstützung, wie Passivbeiträge und sonstige Zuwendungen, herzlich zu danken. Ein grosser Dank geht auch an den Kirchenrat und die Gemeindebehörde für die jahrelange, grosszügige finanzielle Unterstützung.

Moritz Werder
Bilder: Othmar Meyer