Pfarrei Zell Hl. Drei Könige und Start Erstkommunionsweg

Hl. Drei Könige und Start Erstkommunionsweg

Achtsam betraten zum Familiengottesdienst am 3. Januar Pastoralraumleiterin Anna Engel, die Minis, gefolgt von den Erstkommunikanten und den Jubla-Sternsingern die Kirche. Für die Erstkommunikanten war dieser Gottesdienst etwas ganz Besonderes, nämlich der Start des Erstkommunionweges. Nach der Begrüssung und dem Lied «Das esch de Stärn vo Betlehem» begann der feierliche Gottesdienst.

Mit rührenden Worten gedachte Anna Engel an das traurige Ereignis von Crans-Montana in der Silvesternacht und zündete für die Verstorbenen, Verletzten und deren Angehörigen die Osterkerze an.

Die Sternsinger spielten eine Szene des Königs Herodes. Dieser schickte die Sterndeuter nach Betlehem, um das geborene Jesuskind zu suchen, mit der Absicht es zu töten. Sie folgten dem Stern. Der Anblick des Kindes in der Krippe erfüllte sie mit grosser Freude. Sie knieten nieder, holten ihre Schätze hervor und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. König Herodes aber gaben sie nicht Bescheid.

Aus dieser Geschichte heraus gab Anna Engel den Gottesdienstbesuchern folgendes mit: Für uns alle ist das Jesuskind in der Krippe das grösste Geschenk. Voll Vertrauen dürfen wir selber dem Stern folgen, immer wieder dankbar sein, auf unser Herz hören und uns nicht manipulieren lassen.

In diesem Gottesdienst durfte neben der Ankunft der Hl. Drei Könige beim Jesuskind auch die Taufe Jesu gefeiert werden. Mit Zugabe von Salz, welches die Kraft der Quelle symbolisiert, wurde das Dreikönigswasser gesegnet. So spüren wir bei der Verwendung des Wassers immer wieder die Kraft Gottes und des Hl. Geistes.

Die 15 Erstkommunionkinder durften sich um den Taufbrunnen begeben. Anna Engel segnete zuerst das Wasser mit dem Salz und dann die Kinder und ihre persönlichen Herzanhänger, welche sie später an die Wurzel vor dem Altar hängen konnten. Anschliessend segnete sie ebenfalls die Kreide und Kleber mit dem Segen 20*C+M+B+26, was bedeutet: «Herr segne dieses Haus». Zum anschliessenden Vaterunser durften sich alle Kinder und Jugendlichen um den Altar versammeln. Danach sangen alle das Friedenslied. Schon bald endete der eindrucksvolle Gottesdienst mit einigen Dankesworten, dem Segen und einem Lied.

Draussen war es sehr kalt und es roch nach frischen Königsbrötchen, gebacken vom Pfarreirat. Die Brötchen waren noch leicht warm und erfreuten Gross und Klein. So gab es schon bald einige Könige. Man tauschte sich in guter Stimmung miteinander aus und bald gingen alle frohen Herzens nach Hause, in die warme Stube.

Cornelia Staffelbach, Pfarreirat Zell
Bilder: Angela Hegi, Cornelia Staffelbach und Josef Bürli