Pfarrei Ufhusen Lange Nacht der Kirchen in Ufhusen

Lange Nacht der Kirchen in Ufhusen

Am Freitag, 23. Mai läuteten pünktlich um 18 Uhr die Glocken und eröffneten offiziell die Lange Nacht der Kirchen 2025. Es trafen auch bereits die ersten Gäste ein und stiessen in der Kirchenbar zu einem spannenden Abend an oder grillierten ihre Cervelats beim Feuer neben dem Johannesbrunnen. Nach und nach erschienen weitere Interessierte und besammelten sich in der Kirche, in welcher um 19 Uhr Kirchenratspräsidentin Claudia Schwegler und Pfarreiseelsorger Jules Rampini zur Kirchennacht begrüssten.

Das Wort ging weiter an Nicole Brand und Tina Dubach, welche anlässlich des 750 Jahres Jubiläums der Pfarrei Ufhusen einen spannenden Rätselweg initiiert und gestaltet hatten. Dieser führt in einem rund 1.5 stündigen Rundgang durch die Pfarrei und wurde just in diesem Moment eröffnet. Er eignet sich für Familien, ist aber auch interessant für alle anderen. Anschliessend erklärte Nicole Schmid kurz die Plattform Geocaching, in welcher unsere Pfarrei ab der Kirchennacht ebenfalls mit einer Box auftritt.

Nach den Rätselinformationen gab es einen kurzen interessanten Einblick durch Schosef Stöckli, Ufhuser Kirchenhistoriker, über in der Kirche gelagerte menschliche Knochen und deren Geschichten, bevor das Alphorn von Eliane Muff die Kirche mit wunderbaren Klängen erfüllte.

Auch rockige Musik ertönte in der Pfarrkirche. Der Ufhuser Robin Fries und seine junge Band «No Names» gaben ihre Musik zum Besten und erfreuten das durchmischte Publikum. Grossartig, was diese jungen Burschen geleistet hatten.

Das Abendprogramm war kurzweilig gestaltet mit musikalischen Elementen im Wechsel mit geschichtlichen Leckerbissen oder lustigen Anekdoten von Schosef Stöckli. So trat auch das Musikertrio Saskia Blaser, Martina Stutz und Jonas Schwegler auf. Sie sangen sowohl fröhliche Lieder als auch Balladen und berührten so manche Zuhörende.

Pünktlich um 22.22 Uhr kam es zur Uraufführung des Cheleschreckmümpfelis mit Jules Rampini und Jonas Schwegler, welches vielleicht den einen oder anderen erschauern liess. Es wird bestimmt keiner der Anwesenden wagen, der Muttergottes beim Marienaltar ein Sträussli mitgehen zu lassen.

Zum Abschluss der Kirchennacht kam die Königin der Instrumente – die Orgel – zum Zug. Monika Huber hatte mit schönen Nachtmelodien ein Programm zusammengestellt, welches gemeinsam mit Gedichten und Gedanken von Jules Rampini wunderbar in die Nacht hinein leitete. Nach dem «Time to Say Goodbye» von Andrea Bocelli war das Abendprogramm zu Ende. An der Kirchenbar bei einem Schlummerdrink oder einem feinen Stück Kuchen fand der Abend gemeinsam bei guter Stimmung zum Abschluss.

Angelika Lustenberger