Palmsonntag in Luthern
Ein Rückblick auf das Binden der Palmstangen und die Bedeutung der Palmzweige
Am Mittwoch vor Palmsonntag versammelten sich gutgelaunt die zwölf Luthertaler Firmandinnen und Firmanden und ein paar Mütter, um die Stechpalmenblätter für das Binden der Palmstangen vorzubereiten. Mit viel Fleiss und Liebe zum Detail wurden am Samstag, zusammen mit Vätern, Müttern und einem Gotti, unter der Anleitung von Edwin & Ruth Huber-Rölli, schmucke Palmstangen daraus. Dies als ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft und des Glaubens. Und wie es schon zur schönen Tradition geworden ist, durfte nach getaner Arbeit auch das gemütliche Beisammensein bei Speis und Trank nicht fehlen.
Der Palmsonntag selbst begann feierlich mit der Segnung der Palmstangen vor dem Missionskreuz auf dem neugestalteten Friedhof. Zahlreiche Gläubige hatten sich versammelt, um gemeinsam mit den Firmandinnen und Firmanden in die Kirche einzuziehen – durch einen von den Jugendlichen gebildeten Spaliergang, der sinnbildlich den Weg bereitete.
Im Gottesdienst verstand es Seelsorger Thomas Stirnimann auf eindrucksvolle Weise, die tiefere Bedeutung der Dattelpalme – Ursprung der biblischen Palmzweige – mit dem Glaubensweg der Jugendlichen zu verbinden. Ihre Symbolik von Leben, Hoffnung und Sieg wurde dadurch lebendig und greifbar.
Gestärkt durch die ermunternden Worte, dem ausgeteilten Brot des Lebens und den Fürbitten, zogen die Gottesdienstbesuchenden mit ihren zahlreichen, schönen Palmbüschel und -Stangen – mit dem Segen im Herzen und der Vorfreude auf das Osterfest hinaus ins Tal und darüber hinaus.
Text und Bilder: Heidi Meier Huber










